Historisches Schützensilber für Jungschützenprinz
Im Besitz des alten Königssilbers der St. Hubertus-Bruderschaft (Junggesellenbruderschaft) ist seit 1984 die St. Sebastianus-Bruderschaft. Über viele Irrwege erhielt sie das traditionsreiche Silber von der Pfarre St. Hubertus nach dem Versprechen, es der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Das Hubertussilber von Anno 1737 enthält als erste Plakette 1748 „Seigesmundes Seurder gibt diese Plat an die Junggeselen auff die Scheibahn“ und endet mit der Plakette des erst kürzlich verstorbenen Junggesellenkönigs Leo Berger 1931.
Dieses, lange der Öffentlichkeit verborgen gebliebene, wertvolle Schützensilber soll nun nach umfangreicher Restaurierung beim großen Schützen- und Heimatfest der St. Sebastianer vom 7. Bis 10. Juni wieder präsentiert werden. Und wer wäre hierfür besser prädestiniert als ein von den jungschützen zu ermittelnder König, wie früher bei der Junggesellenschaft.
Aus diesem Grunde ermittelt der Schützennachwuchs am Samstag, 31. Mai, ab 11.30 Uhr auf der Schießanlage am Sportplatz, Siedlerallee den ersten Jungschützenprinz. Damit jeder Schütze, bis einschließlich Jahrgang 1962, eine größtmögliche Chance hat, wird unter Aufsicht des Schießmeisters Karl Kretschmann und Jungschützenmeister Thomas Baer auf einen Holzvogel geschossen.
Die Bevölkerung und die Schützenzüge sind aufgerufen, durch ihre Anwesenheit dem Schießen den würdigen Rahmen zu geben. Für Verpflegung und Durstlöscher ist bestens gesorgt. Die jungen Schützen bitten um zahlreichen Besuch, da der Erlös aus der Veranstaltung einer neuen Bruderschaftsfahne zugute kommen soll.

